Unsere Website ist nicht für deine Browserversion optimiert.

Seite trotzdem ansehen

Bericht aus dem Gemeinderat

5. September 2025

An seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien hat das Kreuzlinger Gemeindeparlament zwei wichtige Baurechtsverträge verlängert.

Für das Centro Italiano di Kreuzlingen verlängerte der Rat den Vertrag um drei Jahre (2026–2028). Begründet wurde dies mit laufenden Bauprojekten sowie der geplanten Ansiedlung des Reka-Dorfs, das dem Centro zusätzliche Bedeutung verleihen könnte. Die Vorlage wurde mit 36 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung angenommen.

Auch für die Minigolfanlage im Seeburgpark entschied das Parlament: Da der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber 2026 ausläuft, schrieb die Stadt die Parzelle neu aus. Vier Bewerbungen gingen ein, am Ende setzte sich das Konzept von Julius Kartal durch. Der entsprechende Vertrag wurde ebenfalls mit 36 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt.

Deutlich weniger Unterstützung erhielten mehrere Vorstösse von Gemeinderat Georg Schulthess (Aufrecht Schweiz). Seine Postulate zur Einführung von Steuerzahlungen in Bitcoin, zur Begrenzung der Verwaltung auf ein Verhältnis von 1:100 sowie zur Einführung einer kommunalen Schuldenbremse wurden allesamt auf Empfehlung des Stadtrats abgelehnt – jeweils mit klarer Mehrheit.

Darüber hinaus beantwortete der Stadtrat Interpellationen der FDP zur Gasversorgung sowie der SVP zur Besetzung stadträtlicher Kommissionen, die im Parlament diskutiert wurden.

Sämtliche Einbürgerungsgesuche wurden ohne Debatte bewilligt.

Neue Motion eingereicht:

Gemeinderätin Eva Dal Dosso reichte eine Motion zur Einführung einer Stellvertreterregelung im Gemeinderat Kreuzlingen ein . Ziel ist es, die Arbeits- und Beschlussfähigkeit des Rats auch bei längerfristigen Abwesenheiten – etwa durch Krankheit, Mutterschaft, Unfall oder berufliche Auslandaufenthalte – zu sichern. Vorgesehen ist, dass jeweils die nichtgewählte Kandidatin oder der nichtgewählte Kandidat mit dem höchsten Stimmenanteil vorübergehend nachrückt und sämtliche Rechte und Pflichten übernimmt. Der Stadtrat soll dazu eine Vorlage mit klaren Regelungen zu Anwendungsbereich, Verfahren, Dauer und Entschädigung erarbeiten.

Die nächste Sitzung des Gemeindeparlaments findet am 2. Oktober 2025 statt.